In aller Armseligkeit versuchen sich die nigerianischen Scammer in der deutschen Sprache.
Ganz ehrlich, eher bringt man eine Kuh, eine gewöhnliche Milchkuh, zum Jive tanzen, als dass man mal wieder einer mildtätigen Organisation, hier beschriebenen als Douglas Foundation, nun den Glauben schenkt, dass sie Geld stiften wollten. Es ist immer wieder das gleiche Spiel, da sind die Notargebühren oder die Zustellung der ATM-Karte, oder eine korrupte Regierung verlangt eine Menge Geld für die Ausstellung von Papieren. Nichts davon ist natürlich wahr und wenn die Douglas Stiftung gemeint ist, so wurde ihr die Identität gestohlen.
Daher gilt: Antworten Sie nicht, übersenden Sie keine Papiere oder persönliche Informationen, mit diesen würde dann neue Straftaten begangen, wie Geldwäsche, Menschenschleppereien oder gar Sie würden als „wohltätiger Spender“ für die Scammer zum Opfer. Übersenden Sie niemals Geld, es wäre unwiederbringlich verloren. Verschieben Sie die E-Mail in den dafür vorgesehenen digitalen Mülleimer. Die mildtätigen Spender aus Nigeria oder Ghana verlieren schnell ihr Interesse an derartigen Geschichten, wenn Sie so verfahren.
Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie von der Douglas-Stiftung eine Spende erhalten haben, um den Menschen in Ihrer Umgebung zu helfen, die sich sonst nicht selbst helfen können.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die folgende E-Mail
E-Mail: info.douglasfoundation.usa@gmail.com
Mit freundlichen Grüßen
Douglas-Stiftung
Familienmitglied
Einige Wochen später:
Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass die Douglas Foundation eine Spende an Sie geleistet hat, um denen in Ihrer Umgebung zu helfen, die sich sonst nicht selbst helfen können.
Für weitere Informationen wenden Sie sich an die untenstehende E-Mail.
Antwort auf E-Mail: douglasfoundationonline@hotmail.com
Mit freundlichen Grüßen,
Douglas-Stiftung
Familienmitglied